Wir dürfen nicht zulassen, dass unsere Gesellschaft immer mehr eine "Kultur des Wegschauens" bleibt. Eines muss klar sein:
Wegschauen ist mitgemacht!

 

Goslarer Zivilcourage Kampagne

SaadGoslarer Zivilcouragekampagne präsentiert sich am 22. und 23.04 auf dem 18. Deutschen Präventionstag in Bielefeld

Nach dem tragischen Tod von Dominik Brunner im Jahr 2009 sank in der Bevölkerung die Bereitschaft, Zivilcourage zu zeigen. Um u.a. die Bemühungen der Dominik Brunner Stiftung für dieses wichtige gesellschaftliche Thema zu unterstützen, wurde die „Goslarer Zivilcouragekampagne“ initiiert. In Zeitungsanzeigen, Kinospots sowie in Schulen, u.a. mit Fitboxkursen, Vorträgen, Buchlesungen (mit Fadi Saad) sowie einem Zivilcouragequiz der Polizei, klären die Veranstalter mit Videofilmen und Comics über das Thema auf. Auf den Seiten unseres Kooperationspartners, Ihrer Polizei, finden Sie über die aktion-tu-was online Tipps, wie Sie helfen können, ohne sich selbst zu gefährden. Darüber hinaus entwickelte die Initiative mit Unterstützung prominenter Befürworter eine deutschlandweite Plakat- und Postkartenkampagne .

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Der große Bruder von Neukölln

Buchcover Der große Bruder von Neukölln

Im Herbst 2008 habe ich ein Buch veröffentlicht, um all meine Erfahrungen und Erlebnisse mit Euch zu teilen. Ich habe schon ein erlebnisreiches Leben gehabt und dies hilft mir heute bei meiner Arbeit mit Jugendlichen. Mein Leben habe ich in diesem Buch auch deshalb aufgeschrieben, weil ich zeigen will, dass es sich lohnt, niemals aufzugeben. Nicht sich selbst - und im Übrigen auch nicht andere! So konnte und wollte ich auf keinen Fall weiterleben! Ich plädiere für gegenseitige Anerkennung, Respekt, Toleranz und Wertschätzung. Des Weiteren halte ich es für notwendig, mehr Polizisten, Lehrer und Sozialarbeiter migrantischer (vor allem arabischer und türkischer) Herkunft einzustellen. Zugleich kritisiere ich den Umgang der Justiz mit jungen Kriminellen. Beitrag lesen ->

 

Kampfzone Straße

Buchcover KampfzoneMit diesem Buch berichten wir von unserem gemeinsamen Kampf gegen die Jugendgewalt, der zeigt, wie es gelingt, Gräben zu überwinden und Perspektiven zu eröffnen. Wir, dass sind Karlheinz Gaertner, (Polizeihauptkommisar) und ich. Aus einem gemeinsamen Plan, eine messerfreie Zone zu schaffen, wurde viel mehr. Wir schafften Begegnungen zwischen den Jugendlichen auf dem Bolzplatz und den Kollegen der Polizei, der Feuerwehr, Mitarbeiter aus dem Bezirksamt und Senatsverwaltung und vor allem Lehrer und Eltern. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Zusammenarbeit mit den Schulen, denn hier prallen zwei Welten zusammen. Die Konfrontation zwischen der Kultur Zuhause und in der Schule ist eine große Hürde, die zu überwinden ist. Im Buch zeigen wir Möglichkeiten auf, wie eine Vermittlung zwischen der Schule und den Eltern und ein Austausch zwischen den Kulturen gelingen kann. Aber wir stellen auch Forderungen an den Gesetzgeber, die der Gesellschaft und uns bei der Arbeit gegen die Jugendgewalt helfen würden. Beitrag lesen ->

 

Auszeischnungen und Preise

ehrenpreis2011 Lions Goslar01Für sein Engagement und seine vielfältigen Tätigkeiten in der Jugendarbeit wurde er 2007 mit dem InterDialogPreis zur Förderung des interkulturellen Austauschs und Zusammenlebens in Berlin, für sein Buch mit dem Deutschen Förderpreis Kriminalprävention 2009 und 2011 für sein besonders Engagement beim Projekt „Gewaltprävention an Schulen der Region Goslar“ ausgezeichnet. Beitrag lesen ->

 

   „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (SoR-SmC)

Wenn es um Gewaltprävention geht, dann bevorzuge ich Projekte, die vor allem Jugendliche dazu anregen, sich mit Themen wie

Zivilcourage, Jugendkriminalität, Respekt oder Toleranz, Diskriminierung und Rassismus auseinanderzusetzen, bei denen außer dem Thema keine weiteren Vorgaben gemacht werden und sie das tun können, was sie am besten können. Die einen entwickeln ein Theaterstück und die anderen einen coolen Rap.

Die Schüler_innen des Leibniz-Gymnasiums Dormagen und die Schüler_innen der Oberschule Bad Harzburg haben sich nun dieser Verantwortung gestellt und werden künftig Projekte und Aktionen durchführen, die ihre Ziele verstärken und das Thema in ihrer Schule immer wieder aktuell halten.IMG 0306

Es ist mir eine Ehre, der Projektpate für beide Schulen zu sein und die SchülerInnen mit ihrem Vorhaben eine Schule ohne

Rassismus – Schule mit Courage zu sein unterstützen zu dürfen.

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PORTRAIT - Der Mutmacher

(Hier ein Ausschnitt aus dem Portrait)


Die Aula in der Gesamtschule in Berlin Wilmersdorf ist bis in die hinteren Reihen besetzt. 150 Schülerinnen und Schüler aus der 9. und 10. Klasse blicken erwartungsvoll auf den jungen Mann in Jeans und T-Shirt, der gekommen ist, um mit ihnen über Respekt, Ehre, Religion, Verantwortung und Gewalt zu sprechen. Viele der Jugendlichen haben ausländische Wurzeln und für sie ist Fadi Saad einer von ihnen, der weiß, wie sie sich fühlen, welche Probleme sie in der Schule, mit Lehrern, ihren Eltern und dem Erwachsenwerden in Deutschland haben. Angekündigt ist die Veranstaltung als Lesung aus seinen beiden Büchern „Der große Bruder von Neukölln“ und „Kampfzone Straße“. Aber Fadi Saad liest nicht nur, sondern er erzählt und spricht die Jugendlichen direkt an, fragt sie „Was ist Respekt für Euch?“ oder er appelliert an die Mädchen „Steht nicht auf die Jungs in den Straßengangs“. Dabei ist er ständig in Bewegung, geht einige Schritte vor und wieder zurück und schafft, was die anwesenden Lehrer und Lehrerinnen in Staunen versetzt: Eine volle Stunde sind die Schüler und Schülerinnen aufmerksam bei der Sache. (Quelle: www.bundesregierung.de)

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